Rufen Sie uns an03361/735 401 Kontaktieren Sie uns Jetzt anmelden

Stickerei

Gutschein Stickerei

Wenn Sie Textilien individuell gestalten möchten, denken Sie wahrscheinlich zuerst an Bedrucken oder Beflocken. Dabei ist Besticken nicht nur eine sehr textiltypische Art der Gestaltung, sondern auch besonders dauerhaft und haltbar. Applikationen aus Stick, auf Modewaren, sind außerdem gar nicht so selten, wie Sie vielleicht denken. Sie werden häufig nur nicht als solche wahrgenommen. Schauen Sie doch einmal nach, ob Sie nicht sogar jetzt etwas gesticktes an Ihrer Kleidung tragen.

Stick Applikationen vermitteln nicht nur ein optisches, sondern auch ein haptisches Erlebnis. In diesem Punkt ähnelt das Besticken ein wenig dem Flockdruck oder ähnlichen, plastischen Druckverfahren. Allerdings ist die gestickte Oberfläche fester, als eine solche gedruckte Applikation. Beim Sticken entsteht das Motiv durch mehr oder weniger breite Ziernähte. Diese sind deutlich fühlbar und geben dem Stoff stellenweise eine gewisse Steifheit. Trotzdem fühlen sie sich an, wie Textil, da sie ja auch aus Garn bestehen. Dadurch ist eine Stickerei auch besonders dauerhaft.

Gestickt wie gedruckt

Stoffe besticken ist heute fast so einfach, wie das Drucken auf Papier, mit dem heimischen PC. Als Vorlage für die Stickerei können normale Bilddateien dienen. Solche Rasterbilder werden zunächst vektorisiert. Das bedeutet, dass sie in Grafiken übersetzt werden, die aus Linienzügen und nicht aus Pixeln, also Bildpunkten zusammengesetzt sind. Schneller geht es natürlich, wenn das Bild bereits in einem Vektorformat vorliegt. Höherwertige Grafikprogramme können solche Vektordateien auch direkt erzeugen.

Sehr gut sticken lassen sich Schriften, die nicht zu filigrane Konturen aufweisen. Auch phantasievoll geschnittene Buchstaben sind für das Besticken geeignet, sie sollten nur nicht zu kleine Flächen und zu schmale Striche aufweisen Überhaupt sollten Linien auf Stickvorlagen nicht zu dünn sein. Eine Strichstärke von mindestens 1,5 Millimetern ist gut geeignet. Keinesfalls sollte die Linienbreite aber unter einem halben Millimeter liegen.

Besonders gut als Stickvorlage, eignen sich auch Strichzeichnungen. Solche Lineart Bilder sind ausschließlich aus Linien aufgebaut. Auch wenn sie als Rasterbild vorliegen, sind Strichzeichnungen leicht zu vektorisieren. Aber auch hier gilt, die Details dürfen nicht zu fein und Linien sowie Farbflächen nicht zu klein sein. Für das Sticken von Logos ist das allerdings in der Regel kein Problem, da Sie ein Logo prinzipiell möglichst einfach und plakativ gestalten sollten, damit es gut zu erkennen ist, selbst wenn es stark verkleinert dargestellt wird.

Bei der Gestaltung Ihrer Motive für bestickte Textilien, sollten Sie also auf möglichst klar umrissene Konturen achten. Je breiter die Konturen sind, umso besser. Ebenso sind freigestellte Motive günstiger als gestaltete Hintergründe. Sehr detaillierte Flächenfüllungen und sehr kleine Farbflächen sollten Sie vermeiden. Das heißt aber nicht, dass Sie beim Besticken auf phantasievolle Designs verzichten müssten. Komplexe Motive sollten Sie aber großflächig genug anlegen.

Für die Farbgebung Ihrer Stickvorlagen können Sie auf ein breites Spektrum von Farben zurückgreifen. Sie sollten allerdings bedenken, dass die Stickmaschine in einem Durchgang nur bis zu 15 verschiedene Farben sticken kann. Wenn Sie mehr Farben verwenden, erhöht sich der Arbeitsaufwand durch den nötigen Austausch der Garnfarben. Ausserdem ist es vorteilhaft, wenn Sie bei der Farbauswahl Vollfarben vorziehen.

*: inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.