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Geschichte vom Frauentag

Fotogeschenke

Wieso gibt es eigentlich den Frauentag und wo kommt er her?

Am 08. März ist internationaler Frauentag. Ein Tag, an dem sogar Frauen kleine Geschenke bereitet werden und ihnen ehrlich für ihre Leistungen gedankt wird. So sieht es zumindest heute in unserem Land aus. Der Frauentag hat inzwischen eine über 100-jährige Tradition und wurde nicht etwa ins Leben gerufen, um für mehr Dankbarkeit gegenüber Frauen zu sorgen, sondern um für die Recht der Frauen zu kämpfen. Was heute als selbstverständlich angesehen wird, war damals noch unvorstellbar. Ein Blick in die Geschichte zeigt, welchen harten Kampf Frauen auf sich nahmen, um endlich mehr Rechte zu bekommen.

Clara Zetkin als Schlüsselfigur

Unvorstellbar, aber 1910 durfte eine Frau in Deutschland noch nicht wählen gehen. Bis auf Finnland gab es in keinem europäischen Land ein Wahlrecht für die Frau . Die Sozialistin Clara Zetkin forderte auf dem zweiten Kongress der Sozialistischen Internationale keine Sonderrechte für Frauen, sondern Menschenrechte. In Kopenhagen nahm alles nun seinen Lauf. Nur ein Jahr später gingen in zahlreichen Nachbarländern die Frauen auf die Straße, um für mehr Rechte zu kämpfen. Erst 1918 bekamen in Deutschland Frauen das Recht zu wählen. Clara Zetkin ist es zu verdanken, dass es noch heute den Ehrentag für die Frau gibt.

Gegen Unterdrückung und Gewalt

In vielen Ländern dieser Erde hat die Frau noch immer keine Rechte. Gewalt und Unterdrückung stehen an der Tagesordnung. Der internationale Frauentag hat in solchen Ländern noch immer den Charakter, ein Tag des Kampfes zu sein. Am 08. März werden daher zahlreiche Versammlungen und auch öffentliche Demonstrationen für die Rechte der Frau veranstaltet. Hierbei geht es nicht, um den gleichen Lohn bei Mann und Frau, sondern um Dinge, wie das Recht auf Bildung, das Recht gewaltfrei aufzuwachsen, das Recht auf ein generell gewaltfreies Leben. Leider werden Frauen in zahlreichen Ländern nach wie vor als Menschen zweiter Klasse angesehen, die lediglich ihrer biologischen Pflicht des Kinderkriegen nachkommen sollen.

Ein Tag der Aufmerksamkeit

Der internationale Frauentag ist daher auch ein Tag der Aufmerksamkeit. Menschen sollen wieder daran erinnert werden, welch harter Kampf es war, dass eine Frau heute die Rechte erhalten hat, die heute als selbstverständlich angesehen werden und dass es leider immer noch so viele Länder gibt, in denen eine Frau gar keine Rechte hat.

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